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Probe mit dem Lübecker Domchor

Rohmeyer während der Generalprobe

zur »Johannes-Passion«

ner (Orgel) und GMD Rolf Reuter

(Dirigieren) seine wichtigsten

Lehrer. Mit dem Schwerpunkt auf

Orgel und Cembalo setzte er seine

Studien in Freiburg und Paris fort.

Unter demEinfluss des Freiburger

Münsterorganisten Ludwig Doerr,

des in Paris wirkenden André Isoir

sowie Ton Koopmans in Amster-

dam vervollkommnete er seine

Fähigkeiten.

Durch die Teilnahme und den

Gewinn von Preisen bei den Orgel-

Wettbewerben in Leipzig (Bach-

Preis, 1976) und Nürnberg (Pachel-

bel-Preis, 1981) erwarb Rohmeyer

sich internationales Renommee.

1980 folgte Hartmut Rohmeyer

einemRuf als Dozent an die Fach-

akademie für Kirchenmusik in

Bayreuth und zeitgleich bekleidete

er das Amt des Organisten an der

Bayreuther Altstadtkirche. Nach

zehnjähriger Tätigkeit in Bayreuth

wechselte Rohmeyer 1990 nach

Lübeck. Hier ist er seitdem am

Lübecker Dom als Kantor und

Organist tätig und unterrichtet

eine Orgelklasse als Professor an

der Musikhochschule Lübeck. Mit

dem Lübecker Domchor gibt er

regelmäßig Konzerte, bei denen

das Oratorienrepertoire zur Auf-

führung gelangt. Als Organist ist

Hartmut Rohmeyer regelmäßig an

der großenMarcussen-Orgel des

Lübecker Doms zu hören.

Im Jahr 2000 wurde ihm von der

Nordelbischen Kirche der Titel

»Kirchenmusikdirektor« ver-

liehen. Von Hartmut Rohmeyer

liegen zwei CD-Einspielungen mit

Werken von Bach vor, zudem eine

Aufnahme mit Renaissance- und

Barockmusik an der italienischen

Barock-Orgel (1777), die sich

neuerdings imDom befindet. Kon-

zertreisen führten ihn durch viele

Länder Europas und nach Über-

see. Bei Festivals trat er in Italien,

Frankreich, England, Skandinavi-

en, imBaltikum und Japan auf.

Rohmeyer im Jahre 1972 (links) und 1995

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